Musikfreunde am sind 14. Mai 2023 herzlich willkommen
Gemeinschaftliches Singen hat in Dresden Tradition. Um das Engagement der Laienchöre zu würdigen, hat die Landeshauptstadt Dresden 2017 den „Förderpreis Dresdner Laienchöre“ ins Leben gerufen. Er wird im Rahmen des 5. Dresdner Chortags am 14. Mai 2023, 19 Uhr verliehen, im Großen Saal des Kulturpalastes, Eingang Wilsdruffer Straße. Auch in diesem Jahr bietet das Preisträgerkonzert ein abwechslungsreiches Programm und einen spannungsvollen Höreindruck in die beispielhafte Chorszene der Landeshauptstadt.
Dresdner Laienchorpreis 2021, Foto: Robert Michalk
Während des Konzerts werden die Preisträgerchöre bekanntgegeben. Eine Jury um Prof. Gunter Berger, den Direktor der Philharmonischen Chöre, wählte dafür unter 29 Bewerbungen 15 Chöre aus. Prämiert werden die Besten in den Kategorien „Aufbruch aus der Corona-Pandemie“, „besonderes Projekt“, „Interpretation eines Werkes“, „gesellschaftlich-soziales oder europäisches/internationales Engagement“ sowie „Schulchöre“.
Zu den Preisträgerchören, die im Konzert zu hören sind, zählen der Universitätschor Dresden, Chortissimo, SonicBlue des Heinrich-Schütz-Konservatoriums Dresden, der Chor Slavica, Junges Ensemble Dresden, Neuer Chor Dresden, der Jazzchor Dresden, Femmes vocales, der Dresdner Volksliedchor „Hanns Eisler“, Singasylum, anima nordica, Camerata Cantorum, der Schulchor des Bertolt-Brecht-Gymnasiums Dresden, Chormonie – der Projektchor des Omse e. V. Dresden sowie die Schulchorgemeinschaft des Gymnasiums Dreikönigschule.
Die Bürgermeisterin für Kultur, Wissenschaft und Tourismus Annekatrin Klepsch übernimmt die Preisverleihung. Sie sagt: „Chöre stehen nicht nur für die Vermittlung des musikhistorischen Erbes. Sie sind vor allem Orte des sozialen, gelebten Miteinanders und der kulturellen Teilhabe.“ Veranstaltet wird das Preisträgerkonzert von der Dresdner Philharmonie mit Prof. Gunter Berger (Leitung) und Pascal Kaufmann (Orgel). Sigrun Rottstädt übernimmt die Moderation. Die Ausschreibung für den nächsten Laienchorpreis wird rechtzeitig bekanntgegeben.
Die Tickets sind online bei der Dresdner Philharmonie oder an der Abendkasse ab 18 Uhr im Kulturpalast erhältlich. Eine Karte kostet zehn Euro, neun Euro für junge Leute (bis 29 Jahre) und fünf Euro für Kinder bis 16 Jahre.
Zu einer Lesung aus der aktuellen Ausgabe des Romans „Die Geschwister“ der Schriftstellerin Brigitte Reimann laden am Dienstag, 25. April 2023, 19.30 Uhr, die Stadtbibliothek Halle gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt und dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt in die Stadtbibliothek Halle, Salzgrafenstraße 2, ein.
Die Schauspielerin Elisa Ueberschär liest aus der Neuauflage des Buchs, das zu den meist diskutierten Werken der DDR-Literatur gehört.
Brigitte Reimann hat sich darin mit den Themen deutsche Teilung und Flucht in den Westen auseinandergesetzt. Ein spektakulärer Fund von vielen Seiten des Originalmanuskripts führte dazu, dass nun eine ungekürzte und unzensierte Ausgabe erscheinen konnte, in der nur die nachträglichen Änderungen der Autorin selbst eingearbeitet blieben.
Die in Burg geborene Schriftstellerin Brigitte Reimann ist vor 50 Jahren verstorben. Sie wäre im Sommer diesen Jahres 90 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläumsjahres findet die Lesung mit der bekannten Schauspielerin Elisa Ueberschär statt.
Der Eintritt zu der Lesung ist frei. Es wird um vorherige telefonische Anmeldung gebeten unter 0345 221 4720 oder per Mail an stadtbibliothek@halle.de.
Frühlingshafte Lyrik und Gesang von Helga Schettge und Georg Merbt
(Magdeburg, 16.04.2023) Nachdem der erste gemeinsame Auftritt der Magdeburger Lyrikerin Helga Schettge und dem Musiker Georg Merbt im August 2022 in den Gruson-Gewächshäusern auf so positive Resonanz gestoßen war, ging es für beide Akteure am 16. April 2023 in die nächste Runde: Mit ihrem Programm „Meister Frühling kam gegangen“ brachten sie vor ausverkauftem Hause eine bunte Mischung von Frühlingstexten und -liedern zum Besten. Lustige und besinnliche Gedanken in Wort und Lied – wie zum Beispiel „Eugen Onegin“, „Suppenkaspars Opfer“, ein Gedicht über den Struwwelpeter aus heutiger Sicht, gesungene und gesprochene Worte zu „kunterbunten Blumen“, Hyazinthen-Mädchen und zum blauen Winterling – bekamen die ca. 80 Besucherinnen und Besucher geboten.
(Fotos: Schettge, Schielke)
Trotz des Aprilwetters verlebten die Anwesenden einen fröhlichen Vormittag und quittierten das Vorgetragene mit vielen Lachern und Applaus. Georg Merbt hat mittlerweile schon mehr als 50 Schettge-Gedichte vertont. Davon sang er einige und begleitete sich dabei auf dem Keyboard.
Die Lyrikerin Helga Schettge und der Musiker (auch ehemaliger Musiklehrer und Chorleiter) Georg Merbt aus Domersleben haben sich wirklich – wie man so schön sagt – gesucht und gefunden, und man merkt es ihnen an, mit wieviel Vergnügen sie selbst bei der Sache sind.
Ein Dankeschön ging von Frau Schettge an das wundervolle Publikum, die Mitarbeiter der Gruson-Gewächshäuser und die Mitglieder des Fördervereins für ihre uneigennützige Sonntagsarbeit. Ganz sicher war das nicht die letzte Matinee, die Helga Schettge und Georg Merbt in der „grünen Oase“ bestritten haben.
Über die anstehenden, vielfältigen Veranstaltungen in den Gruson-Gewächshäusern können Sie sich auf deren Webseite informieren.
Die Häuser der traditionsreichen städtischen Einrichtung bieten für viele verschiedene Events regelmäßig ein besonderes Ambiente. Von Ausstellungen und Konzerten bis hin zu besonderen botanischen Themen reicht das Angebot.
(Halle/Saale, 04.04.2023) Künstlertagebuch, Soundcollagen & Termine gibt es in der neu entwickelten App „KS Art“! Der digitale White Cube der Kunststiftung Sachsen-Anhalt ist ab sofort kostenfrei in allen App-Stores für iOS und Android erhältlich!
In vier verschiedenen Rubriken werden das künstlerische Schaffen unserer Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie unsere nationale und internationale Arbeit vorgestellt.
In der ersten Kategorie „Wer wir sind“ stellen wir unsere Stipendiaten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Skulptur, Installation, Film und Modedesign mit ihren Werken vor. Die Rubrik wird regelmäßig erweitert und lädt zum immer wieder neu entdecken von Kunstschaffenden und ihren Arbeiten ein!
Den Künstlern über die Schulter schauen, kann man in der Kategorie „Was wir tun“. Hier stellt jeweils ein Stipendiat für einen Monat lang seinen Arbeitsalltag vor und gibt Einblick in sein Atelier, eine besondere Reise oder einen von der Kunststiftung ermöglichten Residenzaufenthalt. Los geht’s mit Julia Schleicher – die Bildhauerin berichtet von ihrem internationalen Arbeitsstipendium in Vietnam. Im Mai gewährt uns anschließend Keramikerin Julia Rückert einen Einblick in ihren künstlerischen Alltag!
Die dritte Kategorie „Was erklingt“ ist dem Sound gewidmet. In einer Kollaboration von Musikern, DJs und Tonkünstlern, gemeinsam mit Designern, Grafikern und Künstlern entstehen kleine Videokunstwerke, die in dieser digitalen Galerie präsentiert werden. Was erklingt, ist eine kuratierte Soundcollage, die Sound und Bilder von Sachsen-Anhalt miteinander verbindet. Jedes Quartal wird jeweils ein Künstler aus Sachsen-Anhalt mit einem Musiker, einer Band oder einem DJ-Kollektiv zusammengebracht, um eine innovatives, kleines Digitalkunstwerk zu entwickeln, das in unserer App vorgestellt wird: Das sind die Sounds von Sachsen-Anhalt! Drei von diesen werden bereits bei Veröffentlichung der App vorgestellt, darunter Kollaborationen des DJ-Kollektivs Super Flu und dem Designer Klaus Pockrandt, der Indie-Band Sorry 3000 und dem Fotografen Matthias Ritzmann sowie dem DJ Tim Rosenbaum und der Grafikerin Nora Mona Bach.
Und schließlich bietet die letzte und vierte Kategorie „Was steht an“ alle Termine und Veranstaltungen der Kunststiftung.
Konzipiert wurde die App von Stiftungsdirektorin Manon Bursian und Kevin Hanschke, Kulturjournalist und Kulturmanager. Das Design und das gestalterische Konzept der App hat die Kommunikationsdesignerin Maja Redlin, Absolventin der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, entwickelt. Programmiert wurde die App von der DroidSolutions GmbH aus Leipzig, die mit ihrem speziell für Kultureinrichtungen zugeschnittenen Programm Kuldig digitale Lösungen für Kulturinstitutionen gestaltet. Gefördert wurde die Entwicklung der App durch das Programm Kulturgemeinschaften der Kulturstiftung der Länder.
Sachsen-Anhalt ist ein Land der Moderne und der Romantik, der Kunst und der Wissenschaft, das schlägt sich auch in der Gegenwartskunst wieder, die durch die Kunststiftung seit fast 20 Jahren auf vielfältige Weise unterstützt wird. Wir laden sie herzlich ein, die zeitgenössische Kunst und die Menschen dahinter mit dieser Applikation zu entdecken!
(Chemnitz, 01.04.2023) Der Internationale Stefan-Heym-Preis der Stadt Chemnitz ist an die deutsche Schriftstellerin Jenny Erpenbeck verliehen worden. Die Preisträgerin nahm die Auszeichnung im Opernhaus Chemnitz im Beisein der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Petra Köpping, persönlich von Oberbürgermeister Sven Schulze entgegen.
Mit diesem Preis zeichnen die Internationale Stefan-Heym-Gesellschaft und die Stadt Chemnitz Autor:innen und Publizist:innen aus, die sich im Sinne Stefan Heyms mit ihrer Arbeit in herausragendem Maße in den öffentlichen Diskurs einmischen und nachhaltig Akzente setzen, die von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung sind. Der Internationale Stefan-Heym-Preis wird alle drei Jahre vergeben und gilt mit 20.000 Euro als einer der am höchsten dotierten Literaturpreise in Deutschland.
01.04.2023 – Chemnitz: Festakt zur Verleihung des Internationalen Stefan-Heym-Preises 2023 durch OB Sven Schulze an die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck. Foto: Uwe Meinhold Copyright Uwe Meinhold
Oberbürgermeister Sven Schulze: „Mit dem Preis zeichnen wir Personen aus, die sich wie Stefan Heym kritisch mit ihrer Zeit auseinandersetzen, die widersprechen und Türen aufstoßen, die überraschende Blickwinkel eröffnen und mit Mut klare Position beziehen. Damit ehren wir einen großen Sohn unserer Stadt und die heutige Preisträgerin.“
Staatsministerin Petra Köpping: „Wir brauchen Menschen, die sich mit geschriebenen und gesprochenen Worten zum Nachdenken anregend für die Werte unserer Gesellschaft einsetzen. Stefan Heym und nun die Preisträgerinnen und Preisträger des Internationalen Stefan-Heym-Preises sind solche Stimmen, die diese wichtigen Debatten gestalten und wirkmächtig voranbringen.“ Die Preisträgerin Jenny Erpenbeck: „Es ist mir eine besondere Freude und Ehre, heute den Stefan-Heym-Preis zu bekommen – benannt nach einem Autor, der nicht nur durch seine Werke und durch sein Nachdenken über eine gerechtere Gesellschaft bis heute nachwirkt, sondern mit seiner Lebenserfahrung und seiner Fähigkeit, unabhängig zu urteilen, für mich auch immer so etwas war wie ein Leuchtturm in Zeiten politischer Unwetter.“
Die Schriftstellerin trug sich während der Preisverleihung auch ins Goldene Buch der Stadt Chemnitz ein.
Die in Ostberlin geborene Schriftstellerin Jenny Erpenbeck schlug neben ihrer Karriere als Theaterregisseurin in Deutschland und Österreich eine Laufbahn als Schriftstellerin ein. 1999 erschien ihr Debütroman „Geschichte vom alten Kind“. Neben weiteren Romanen wie „Heimsuchung“ (2008), „Aller Tage Abend“ (2012), „Gehen, ging, gegangen“ (2015) und „Kairos“ (2021) veröffentlichte Jenny Erpenbeck Essays sowie Dramen, die sie zum Teil selbst inszenierte. Ihre Werke wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Insbesondere für ihr literarisches Schaffen wurde sie mit einer Reihe nationaler und internationaler Preise, zuletzt dem Uwe-Johnson-Preis, geehrt.
Das Kuratorium, das über die Vergabe des Preises entscheidet, würdigt mit der Verleihung an Jenny Erpenbeck eine Autorin, „die sich kritisch mit brisanten und aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzt und diese in einer klaren und verständlichen, zugleich aber die Komplexität der verhandelten Probleme und Konstellationen spiegelnden Literatursprache präsentiert. Dabei verknüpft sie in ihrem Werk stets das Besondere mit dem Allgemeinen, indem sie die vielfältigen Zusammenhänge und Abhängigkeiten individueller Schicksale und Beziehungen von gesellschaftlichen und historischen Dimensionen deutlich werden lässt. […] Ohne nostalgische Verklärung, aber mit großem sprachlichem Feinsinn bringt sie immer wieder auch ihre eigene ostdeutsche Vergangenheit und Wendeerfahrung in den literarischen und gesellschaftlichen Diskurs ein und hält auf diese Weise das Gespräch und das Verständigungsbemühen zwischen Ost und West lebendig.“
Der Internationale Stefan-Heym-Preis der Stadt Chemnitz
Der Internationale Stefan-Heym-Preis der Stadt Chemnitz wird in Erinnerung an das Leben, Werk und Wirken von Stefan Heym, den Sohn und Ehrenbürger der Stadt, verliehen.
Erstmals wurde der Preis 2008 an Amos Oz verliehen. 2011 erhielt Bora Ćosić die Auszeichnung. Aus Anlass des 100. Geburtstag Stefan Heyms wurde der Preis 2013 an Christoph Hein vergeben. 2017 wurde Joanna Bator mit dem Preis geehrt. Den Internationalen Stefan-Heym-Preis des Jahres 2020 erhielten – coronabedingt erst im darauffolgenden Jahr – die kroatische Schriftstellerin Slavenka Drakulić und der schwedische Autor Richard Swartz.
Zum Kuratorium, das über die Vergabe des Preises entscheidet, gehören der Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz, das P.E.N. Zentrum Deutschland, das Goethe-Institut, der C. Bertelsmann Verlag, die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) – Deutsche Sektion, die Internationale Stefan-Heym-Gesellschaft e. V., Frau Prof. Malinowski als Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Vergleichende Literaturwissenschaft an der TU Chemnitz und zwei Stadträt:innen des Kulturausschusses der Stadt Chemnitz. Schirmherrin des Kuratoriums ist Inge Heym, die Witwe Stefan Heyms.
Die Internationalen Stefan-Heym-Förderpreise
Zeitgleich mit der Verleihung des Internationalen Stefan-Heym-Preises lobt die Stadt Chemnitz auch die Internationalen Stefan-Heym-Förderpreise aus. Ab sofort bis zum 15. September 2023 können Bewerbungen bei der Stadt Chemnitz eingereicht werden. Die Förderpreise haben einen Gesamtwert von 20.000 Euro.
In Form eines anteiligen Preisgeldes werden Projekte und Initiativen gefördert, die im Bereich von Kunst, Kultur, Wissenschaft und Forschung oder der Pflege von Stefan Heyms Nachlass aktiv sind und die sich im Geiste von Stefan Heym kritisch, couragiert und produktiv mit gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzen. Bewerben können sich Personen, Initiativen, Institutionen, private und öffentliche Einrichtungen und Vereine. Die geförderten Projekte sollen bis zur Verleihung des nächsten Internationalen Stefan-Heym-Preises im Jahr 2026 umgesetzt werden. Über die Vergabe der Förderpreise entscheidet das Kuratorium zur Vergabe des Internationalen Stefan-Heym-Preises.
Mit dem Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ vor wenigen Wochen hatten sich neun junge Talente für den Landeswettbewerb Sachsen-Anhalt qualifiziert. Und die Teilnehmer haben auch dort „Top-Leistungen“ abgeliefert.
Einmal mehr der Beweis, dass die Kulturförderung des Landkreises Börde richtig ist, denn Schüler der Kreismusikschule Wolmirstedt-Haldensleben haben ihren Ausbildungsstand im Rahmen des Wettbewerbs eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Hanka Hofmann gewann auf der Querflöte mit 20 von möglichen 25 Punkten einen zweiten Preis. Ebenso Zweiter, und zwar mit 21. Punkten, wurde Julius Sültmann am Schlagzeug.
Beinahe perfekt, mit 24 Punkten, bekam das Klarinettentrio „Oliver Richter, Tabea Daenecke und Samuel Vater“ den ersten Preis. Da dieses Trio in der Altersgruppe II startete, erfolgte noch keine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb.
Dort darf in einigen Wochen das Klarinettenquartett mit Emil Möritz, Sue Jungbluth, Sissi Franz und Hermine Möritz, 23 Punkte / 1. Preis, sich mit den Besten ihrer Altersklasse messen. Musikschulleiter Armin Hartwig und Landrat Martin Stichnoth wünschen „viel Erfolg“.
Das Foto, erstellt vom stolzen Klarinettenlehrer Uwe Blamberg, zeigt das erfolgreiche Klarinettentrio Samuel Vater, Tabea Daenecke, Oliver Richter beim Auftritt beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Altersgruppe II am 24. März 2023 in Magdeburg.
(Halle / Saale, 28.03.23) Am Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ in Magdeburg haben Musikschülerinnen und Musikschüler des Konservatoriums „Georg Friedrich Händel“ der Stadt Halle (Saale) erfolgreich teilgenommen. Von den 31 Teilnehmern in den Solokategorien Klavier, Gesang und Harfe und den Ensemblewertungen Akkordeon-Kammermusik, Bläser-Kammermusik und Streicher-Kammermusik konnten 15 Jugendliche in 7 Wertungen einen ersten Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb und 5 Kinder in zwei Wertungen einen ersten Preis erreichen.
Für 16 Teilnehmerinnen undTeilnehmer gab es in 7 Wertungen einen zweiten Preis. Das Blockflötentrio mit Anne Broda, Niobe Händel und Annika Poltersdorf, das Duo mit Carolin Dietz (Violine) und Frauke Maxi Seifert (Akkordeon) und das Cello-Duo mit Richard Prokein und Emma Borggrefe wurden mit der Höchstpunktzahl 25 bewertet. Als Kategorie-Sieger dürfen sie beim Preisträgerkonzert des Landeswettbewerbs am 13. April im Kloster Michaelstein in Blankenburg noch einmal Teile aus ihren Programmen vortragen.
Chemnitz, 28.03. 2023: Musikcafé im Kraftwerk e. V. am 6. April, 15 Uhr – mit Helmut „Joe“ Sachse
Am Donnerstag, dem 6. April, 15 Uhr sind Interessierte wieder zu einem Musikcafé DA CAPO – Musik für Senioren in den großen Saal des Kraftwerk e. V., Kaßbergstraße 36, eingeladen. Zu Gast ist der bekannte Jazzgitarrist Helmut „Joe“ Sachse. Die Leiterin der Städtische Musikschule, Nancy Gibson, wird mit ihm ins Gespräch kommen. Zudem sind bekannte Melodien zu hören.
Musikcafé im Kraftwerk e.V. an der Kaßbergstraße 36 in Chemnitz Bildquelle: www.sachsen-fernsehen.de
Der Eintrittspreis beträgt 7 Euro, einschließlich Kaffee und Kuchen. Ein barrierefreier Zugang befindet sich am beschilderten Seiteneingang. Helmut „Joe“ Sachse studierte an der Hochschule für Musik Weimar Gitarre und war bereits in der DDR mit verschiedenen Gruppen unterwegs. Er spielte im Duo mit Uwe Kropinski und später mit Hannes und Conny Bauer und vielen anderen Künstlern. Er ist auf Schallplatten und CD-Veröffentlichungen zu hören. Mit unterschiedlichen Formationen spielte er auf zahlreichen internationalen Festivals.
Nicht des Kaisers neue Kleider, sondern des Kaisers neue Töne, ganz real und echt:Kaisers New World: Record-Release-Tour 2023 – eine Melange aus World Music, Groove & Jazz
Mit „Kaisers New World“ erschafft Frank Kaiser Klangwelten, in denen sich moderner Jazz ganz unangestrengt mit eingängigen Melodien, funkigen Rhythmen und klassischen Elementen verbindet. Seine Kompositionen sind mal atmosphärisch, mal verspielt, temperamentvoll und immer überraschend. Stücke wie „Black Mustang“ treibt ein Groove, der an das Kultauto der 60er Jahre erinnert. „Septomanie“ experimentiert konsequent mit dem titelgebenden Intervall und erzeugt dabei eine erstaunliche Weite. „Schlaflos in LE“ lässt den Hörer den eigenen urbanen Puls spüren. Bei „1001“ erahnt man orientalische Romantik. Dabei öffnet Valentin Butts Akkordeon Räume zur World-Music, gibt eine Farbe hinein, die nostalgische Wärme ausstrahlt, auf deren Fläche sich Frank Kaisers ideenreiche Gitarrenlinien umso deutlicher abzeichnen oder auch verbinden. Als Gäste am Bass, Lukas Growe, und am Schlagzeug, Hans Otto, brillieren zwei junge Absolventen der Leipziger Musikhochschule, beide wahre Energiebündel an ihren Instrumenten.
Kaisers New World in der Besetzung
Frank Kaiser (Gitarre)
Valentin Butt (Akkordeon)
Lukas Growe (Kontrabass)
Hans Otto (Schlagzeug)
Am 30. März 2023, 20.00 Uhr, Forum Gestaltung, Schinkel-Vischer-Bau
Der Vorverkauf für die Museumsnacht, zu der die beiden Städte Halle (Saale) und Leipzig gemeinsam mit 85 Museen, Galerien und Sammlungen am 6. Mai 2023 einladen, ist am heutigen Montag, 20. März 2022, gestartet. Mehr als 400 Veranstaltungen und Mitmachangebote sind geplant. Tickets können online über die Webseite sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Alle Informationen dazu sind ab sofort auf der Website www.museumsnacht-halle-leipzig.de zu finden.
Frei nach dem Motto „Einmal um die Welt“ entführen die beteiligten Einrichtungen in ferne Länder und unbekannte Welten. Von 18 bis 24 Uhr wird von Geschichte über Musik bis hin zu Natur und Technik ein vielfältiges Programm geboten. Die Bandbreite der teilnehmenden Häuser reicht von großen Kunst- bis zu kleinen Spezialmuseen. Mehr als 400 Veranstaltungen und Mitmachangebote bieten ein abwechslungsreiches Abendprogramm: Es warten Führungen, Konzerte, Kreativangebote, Filme und Performances.
Das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle lädt zu einer Reise in das frühmittelalterliche Reich der Reiternomaden ein, in den Franckeschen Stiftungen betört ein prächtig illuminierter Apfelhain mit Livemusik und Poesie. Unendliche Weiten des Weltalls und fremde Planeten können die Besucherinnen und Besucher im neu eröffneten Planetarium Halle entdecken.
In Leipzig wird im Antikenmuseum wird unter anderem die Trinkkultur im antiken Griechenland zelebriert. Das Grassi-Museum für Angewandte Kunst zeigt zeitgenössische afrikanische Fotografie, im Bach-Museum können die Gäste mit 3DHörspielen in den Alltag von Johann Sebastian Bach eintauchen.
Die Tickets für die Museumsnacht kosten an den Vorverkaufsstellen und Abendkassen pro Person zehn Euro, ermäßigt acht Euro bzw. fünf Euro. Online wird eine Servicegebühr von einem Euro pro Ticket erhoben. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre ist der Eintritt frei. Sie müssen sich aber dennoch über die Webseite oder die Vorverkaufsstellen ein kostenloses Ticket besorgen, um das Angebot des kostenfreien ÖPNV nutzen zu können. Auch in diesem Jahr verbinden Sonderlinien die Museen in Halle und in Leipzig. Außerdem gelten die Eintrittskarten von 16 Uhr bis 3 Uhr am Folgetag als Fahrkarte für die öffentlichen Nahverkehrsmittel und den S-Bahnverkehr zwischen Halle und Leipzig.
Der Kartenverkauf für die Museumsnacht findet an den bekannten Vorverkaufsstellen der Ticketgalerie GmbH statt. Der Online-Ticketverkauf startet ab 20. März unter www.museumsnacht-halle-leipzig.de. Informationen sind auch auf den Facebook- und Instagram-Kanälen der Museumsnacht zu finden.