Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden 2022 an Sven Helbig verliehen

(16. Mai 2022, Dresden) Seit 1993 vergibt die Landeshauptstadt Dresden jährlich einen Kunstpreis sowie bis zu zwei Förderpreise an Nachwuchskünstler, Ensembles sowie Kulturschaffende. Gewürdigt wird jeweils das herausragende und überregional bedeutsame künstlerische Schaffen oder kulturelle Engagement der Preisträgerinnen und Preisträger. Heute findet die feierliche Verleihung im Schloss Albrechtsberg mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert statt.

Komponist Sven Helbig
© Claudia Weingart
Bildquelle: Landeshauptstadt Dresden

Den Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden 2022 erhält der Komponist Sven Helbig. Die Bildende Künstlerin Svea Duwe sowie der Verein farbwerk erhalten jeweils einen Förderpreis.  

Oberbürgermeister Dirk Hilbert heute zur Verleihung in seinem Grußwort: „Schmerzlich waren die Pandemie-Folgen für die Kunst- und Kreativwirtschaft, in der allein in Dresden rund 18.500 Menschen arbeiten. Hunderte Konzerte und Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Trotz der unkomplizierten Hilfen von Bund, Land und Kommune blieb die Lage vor allem für die freie Kulturszene dramatisch. Und dann, die Bedrohungen der Pandemie waren noch nicht aus der Welt, brachen am 24. Februar nochmals Gewissheiten weg: Krieg in Europa! Und viele neue Fragen. Können wir angesichts des Leids, der Zerstörung und der Feindschaft noch unbeschwert Kunst aufnehmen und genießen? Die Kunst selbst gibt hier, wie so oft, die richtige Antwort. Das Kiewer Sinfonieorchester trat im Kulturpalast auf, mit freiem Eintritt für Geflüchtete. Dabei entstanden starke Momente der Verbundenheit und auch der Hoffnung. Oder: Konstruktiv und schnell organisierte sich die Direkthilfe Dresden im Zentralwerk in Pieschen, einem Ort für Kunst- und Kulturschaffende, um Sach- und Geldspenden für Geflüchtete zu koordinieren. Kunst, kennt keine Feindbilder. Aus ihren universellen Resonanzräumen wächst über alle Grenzen hinweg stetig Neues, wächst Empathie und auch Hoffnung.
Das ist es auch, was unsere drei Preisträger wie mit einem unsichtbaren Band miteinander zu verbinden scheint. Bei aller Unterschiedlichkeit im künstlerischen Ausdruck und bei der Wahl der Kunst-Mittel verkörpern Sven Helbig, Svea Duwe und der farbwerk e. V. Kunst mit starker, intensiver Ausstrahlung. Kunst, die oft auch über Dresden hinaus schwingt und wirkt. Dazu gehört Experimentierfreude genauso wie der Mut, neue und ungewöhnliche Wege einzuschlagen, kreative Um-Wege inklusive.“

Kunstpreisträger 2022: Sven Helbig

Sven Helbig:„Die Anerkennung ehrt mich und ich nehme sie gern an. Ich freue mich auf einen anregenden Dialog, den dieser Preis ermöglichen kann. Künstlerinnen und Künstler haben das Privileg, Ideale zu entwerfen, weil sie Probleme nicht lösen müssen. Der größere Abstand ergibt jedoch Perspektiven, die auch Gestaltungspotential jenseits der Bühne haben.“
Sven Helbig ist Komponist für Chor, Orchester- und Kammerensemble. Er verbindet klassische Kompositionstechniken mit experimenteller Elektronik. Aufgewachsen in Eisenhüttenstadt, entdeckte er dort die Musik zwischen Blaskapellen, den Schallplatten der Eltern und den wenigen Sendern, die er mit seinen selbstgebauten Radios empfangen konnte. Elektrobasteleien waren Sven Helbigs erste Leidenschaft und blieben ein Element seiner späteren Musik. Er begann zuerst Klarinette und Gitarre, später Schlagzeug zu spielen. An der Dresdner Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ studierte er Musik. Das Debütalbum „Pocket Symphonies“ des Komponisten veröffentlichte das renommierte Traditionslabel Deutsche Grammophon. Mit seinen Konzertprogrammen ist er regelmäßig international auf Tournee. Dabei ist Sven Helbig neben den klassischen Ensembles an Live Electronics und Perkussion zu erleben. Wichtige Stationen waren das Barbican Center London, das Alexandrinsky Theater St. Petersburg, das Bolshoi Theater Minsk, das Reina Sofia Madrid, die Elbphilharmonie Hamburg, das BANFF Center for Art and Creativity Canada und die Radio Hall Mihail Jora Bucharest. Bereits seit 2004 arbeitet Sven Helbig regelmäßig mit der deutschen Industrial-Metalband Rammstein und den britischen Popikonen Pet Shop Boys. Im Jahr 1996 gründete er gemeinsam mit dem Musiker Markus Rindt die Dresdner Sinfoniker. 2013 erhielt Helbig den Titel „Maestro Honorario“ der Nationaluniversität San Marin in Buenos Aires. Seit 2017 moderiert Sven Helbig seine wöchentliche Musiksendung „Schöne Töne“ auf dem Berliner Sender Radio Eins, in welchem er unterhaltsam sein musikgeschichtliches Wissen teilt und neue Musik vorstellt.
Begründung der Jury:„Sven Helbig ist mit seiner Strahlkraft und seinem Innovationsdrang nicht nur für die kulturelle Landschaft in Deutschland prägend. International unterwegs, wandelt er zwischen den Genres, sprengt Definitionen und produziert damit einen neuen Ausdruck.“

Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden 2022 für farbwerk e. V.

Jacqueline Hamann und Steffen Lewandowski vom farbwerk e. V.:„Wir bedanken uns für den Kunstförderpreis der Landeshauptstadt Dresden 2022 an farbwek. Es gibt vieles, wofür wir dankbar sind, aber der wichtigste Punkt unserer inklusiven künstlerischen Arbeit ist die gesellschaftliche Sichtbarkeit der beteiligten Künstlerinnen und Künstler, ihrer kreativen Blickwinkel und besonderen künstlerischen Sprache. Der Förderpreis richtet einen Scheinwerfer auf diese künstlerisch schaffenden Menschen, deren Kunst noch immer ein Nischendasein führt. Doch befinden wir uns nicht in einer Nische, denn jeder zehnte Mensch in Dresden lebt mit einer Behinderung. Wenn wir unserem Motto –Jeder und Jede hat ein Recht auf Kunst- weiterhin folgen, brauchen wir diese wichtige Anerkennung, die uns mit dem Förderpreis der Landeshauptstadt entgegengebracht wird. Denn die künstlerische Arbeit von und mit Menschen mit Behinderung ist in erster Linie eine künstlerische Arbeit und nicht nur eine nette Freizeitgestaltung mit therapeutischem Benefiz. Damit diese Ernsthaftigkeit und die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im farbwerk möglich wurde und weiterhin möglich bleibt, braucht es unzählige Menschen. Diesen Menschen gilt unser besonderer Dank.“
Mit einer 17-jährigen aktiven künstlerischen Vita gehört farbwerk zu den Pionieren der inklusiven Kulturszene in Dresden und Sachsen. Seine kontinuierliche künstlerische Arbeit vorwiegend mit Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung in Zusammenarbeit mit professionellen Künstlern setzt bis heute Zeichen und zeigt Wege auf für anspruchsvolle inklusive Kunstformate.
Unter dem Namen werkstattatelier farbwerk als freie Künstlerinitiative 2006 gegründet, entstanden bereits in den ersten Gründungsjahren vielfältige Theaterformate, Bücher, Filme und Ausstellungen und bereicherten auf Ihre besondere Art die Dresdner Kulturlandschaft.

2014 gründete sich aus der Initiative der Kunst- und Kulturverein farbwerk e. V. Seit 2019 ist farbwerk e. V. institutionell gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden. Bis heute arbeitet farbwerk kontinuierlich an jährlichen Tanz- und Theaterformaten in Zusammenarbeit mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern, Kulturschaffenden, Institutionen und Ensembles. 2009 erhielt farbwerk für das Kunst- und Theaterprojekt „Sprachbilder“ den Innovationspreis Weiterbildung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus. Im Gleichen Jahr startete farbwerk eine Kooperation mit der Bürger:Bühne. Die hält bis heute erfolgreich an und hat in zehn Jahren mit dem Club der anders Begabten erfolgreiche Theaterformate entwickelte. 2017 entstand mit dem Club der jungen anders Begabten auch ein inklusives Theaterangebot für Jugendliche und junge Erwachsene.

Seit 2016 hat der Verein eigene Räumlichkeiten im Zentralwerk in Dresden Pieschen angemietet und sich damit als feste Kulturinstitution in Dresden verortet. Mit seiner besonderen künstlerischen und oft andersartigen Sprache bereichert der Verein die künstlerische Arbeit vor Ort und ermöglicht vielfältige inklusive Begegnungsräume.
Unter der künstlerischen Leitung von Jacqueline Hamann und Silke Stuck und im Zusammenschluss von vielen wegbegleitenden professionellen Künstlern; Kulturschaffenden, Kooperationspartnern, aktiven Vereinsmitgliedern, unzähligen Fördern sowie Kulturpaten hat sich bis heute ein Freizeit- Ensemble von mehr als 30 Darstellern und Künstlern mit Behinderung aufgebaut. Viele von Ihnen sind durch ihre langjährige künstlerische Tätigkeit hoch professionalisiert und aktuell auf der Suche nach Perspektiven im professionellen Kontext. Ein zentrales und langfristiges Vorhaben für farbwerk ist daher der Aufbau von finanzierten Kulturarbeitsplätzen für künstlerisch begabte Darsteller mit Behinderung und der damit einhergehenden Erarbeitung von Ausbildungsmodulen und der Gründung eines festen professionellen Ensembles.

Begründung der Jury: „Seit fast zwei Jahrzehnten engagiert sich der Verein und davor die Initiative „Farbwerk“ für kulturelle Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Kunst und Kultur. Der unermüdliche Einsatz dafür, dass Menschen mit Behinderungen nicht nur als Rezipierende von Kunst und Kultur, sondern auch selbst als Kunstschaffende im Kulturbetrieb vertreten sind, ist beispielgebend für unser gesellschaftliches Zusammenleben.“

Für den Kunstpreis sowie den Förderpreis der Landeshauptstadt Dresden 2022 gingen insgesamt 36 Vorschläge ein. Die vom Dresdner Stadtrat berufene Jury wählte insgesamt drei Preisträger aus. Vorschlagsberechtigt waren mit dem Stichtag 31. Oktober 2021 Verbände, Vereine und Kulturinstitutionen sowie Bürgerinnen und Bürger. Der Kunstpreis ist mit 7.000 Euro dotiert.

Kulturminister wirbt für Internationalen Museumstag

(11. Mai 2022, Magdeburg, Wolmirstedt) Am Sonntag, 15. Mai 2022, wird der 45. Internationale Museumstag begangen. Unter dem Motto „Museen mit Freude entdecken“ bietet sich den Museen die Gelegenheit, ihre Ausstellungen, Sammlungen und Bildungsarbeit zu präsentieren. In Sachsen-Anhalt beteiligen sich 52 Museen in 33 Orten mit 140 Aktionen.

Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra wird anlässlich des Museumstages am Sonntag, 15. Mai 2022, 15.00 Uhr, das Museum Wolmirstedt, Schloßdomäne 4, 39326 Wolmirstedt besuchen.

Vorderansicht des Wolmirstedter Museums (Bildquelle: Landkreis Börde)

Robra zum Museumstag: „Museen sind Orte des Sammelns, des Bewahrens und des Forschens. Erst durch die Besucher wird das Museum zu einem lebendigen Bildungsort. Es freut mich daher, dass der Museumstag in diesem Jahr endlich wieder vor Ort stattfindenden kann. Das breite Spektrum der Veranstaltungen zeigt, welches reiche Kultur- und Naturerbe Sachsen-Anhalt zu bieten hat. Ich wünsche dem Museumstag großes Publikumsinteresse und danke allen, die bei der Vorbereitung mitgewirkt haben.“

Sachsen-Anhalt hat 2021 rund 1,9 Mio. Euro zur Förderung der Museen ausgegeben. Mit den Mitteln wurden u.a. Ausstellungsvorhaben, Restaurationsarbeiten und die konzeptionelle Arbeit gefördert.

Das Museum Wolmirstedt beteiligte sich auch am 7. Mai 2022 am Regionalmarkt der Stadt Wolmirstedt auf der Schlossdomäne. An dem Stand des Museums wurden regionale Publikationen, Flyer und Informationsmaterial angeboten.

Der Internationale Museumstag findet im Jahr 2022 bereits zum 45. Mal statt. Mit dem Ziel, auf die thematische Vielfalt der mehr als 6.500 Museen in Deutschland sowie der Museen weltweit aufmerksam zu machen, bieten die Museen den Besucherinnen und Besucher an diesem Tag ein vielfältiges Programm und besondere Einblicke. Dieses Jahr steht der Internationalen Museumstag unter dem Thema „Museen entdecken“
Das Museum Wolmirstedt lädt am 15. Mai 2022 von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Der Eintritt ist frei.

museumwolmirstedt.landkreis-boerde.de

Neuer Vorstand des Magdeburger Museumsvereins gewählt

(06. Mai 2022, Magdeburg)

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 6. April 2022, die im Kaiser-Otto-Saal des Kulturhistorischen Museums stattfand, wurde ein neuer Vorstand gewählt. Frau Prof. Dr. Kerstin Eschwege, die während der letzten 2 Jahre das Amt der Vorstandsvorsitzenden innehatte, trat aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl an und wurde von den Mitgliedern herzlich verabschiedet.

v.l.n.r.: Christian Hausmann, Judith Zadek, Wolfgang Bach, Dr. Annette Pinkernelle und Claudia Fund (nicht auf dem Foto: Dr. Karl-Heinz Kärgling und Siegfried Brink) Bildquelle: Magdeburger Museumsverein

Christian Hausmann wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er ist ausgebildeter Historiker mit großem Interesse an der Geschichte Magdeburgs. Zudem war er jahrelang im Stadtrat der Landeshauptstadt und im Kultur- und Bildungsausschuss tätig. Der engere Vorstand wird mit Frau Judith Zadek als Stellvertreterin, die seit 6 Jahren Mitglied des Vorstandes ist und das Amt der Stellvertreterin von Frau Heidrun Volkmann übernimmt, und Herrn Wolfgang Bach (Wiederwahl) als Schatzmeister ergänzt.

Verabschiedet wurde neben Frau Heidrun Volkmann auch eine Beisitzerin des Vorstandes, Frau Sabine Ullrich. Bei der anschließenden Wahl der 4 Beisitzer stellten sich alle amtierenden Beisitzer Siegfried Brink, Claudia Fund, Dr. Karl-Heinz Kärgling und Frau Dr. Annette Pinkernelle zur Wiederwahl und wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt.

In seiner abschließenden Rede dankte Christian Hausmann den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte: „Es ist mir eine große Ehre, Vorsitzender eines so engagierten und lebendigen Vereins mit einer 30-jährigen Tradition zu sein. Ich werde mein ehrenamtliches Potential und meine langjährigen Erfahrungen in der Vereins- und Stadtratsarbeit in diese neue verantwortungsvolle Aufgabe einbringen. Dabei möchte ich „primus inter pares“ sein und gemeinsam mit meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen zur Stärkung des Kulturhistorischen Museums Magdeburg und allseits zur Mehrung der Sammlungen des Museums beitragen.“

Die nächsten Termine des Museumsvereins sind der Treff im Schmuckhof am 11. Mai, an dem Frau Prof. Eschwege einen Vortrag über „Kinderrechte als Thema im Museum“ halten wird. Kurz danach, bereits am 15.5. findet der Internationale Museumstag statt, den der Museumsverein in gewohnter Weise mit Kuchen und Getränken begleiten wird. Zum geplanten Sommerfest am 25. Juni in der Megedeborch werden in den nächsten Tagen die Einladungen an die Mitglieder versandt.

Im Jahr 2022 werden zwei bedeutende Projekte des Kulturhistorischen Museums durch den Magdeburger Museumsverein unterstützt:

So wird einerseits eine Collage des Künstlers Moritz Götze in Vorbereitung der Ausstellung zum 1.050 Todestag Otto des Großen mit 5.500 € mitfinanziert. Des Weiteren wird im Rahmen der Überarbeitung der Dauerausstellung Stadtgeschichte zu dem Thema „1631 Wiederaufbau“ der Aufbau des Eingangsportals des Wohnhaus Otto von Guericke mit 6.500 € finanziell mitgetragen. Diese für einen Verein sehr hohe Summe zur finanziellen Unterstützung ist nur möglich, da der Magdeburger Museumsverein Ende 2021 zwei höhere Spenden erhalten hat und diese nun im Sinne der Spender verwenden kann.

Der Verein zur Förderung der Museen der Landeshauptstadt Magdeburg/ Magdeburger Museumsverein begleitet seit seiner Gründung am 16. Juni 1992 unterstützend die Arbeit speziell des Kulturhistorischen Museums Magdeburg.

Die Herausforderungen des Vereins in den vergangenen 30 Jahren wurden bisher von den Vorsitzenden des Vorstandes, Herrn Hans-Joachim Wahle, Dr. Kurt Schmidt und Dr. Helmut Hörold sowie zuletzt von Frau Prof. Dr. Kerstin Eschwege kontinuierlich und unter aktiver Mitarbeit der anderen Vorstandsmitglieder sowie vieler Mitglieder des Vereins erfolgreich gestaltet.

So wuchs die Mitgliederzahl auf heute über 230 Vereinsmitglieder. Insgesamt konnte der Magdeburger Museumsverein das Kulturhistorische Museum bisher mit ca. 250.000 Euro für Restaurierungs- und Ankaufprojekte sowie bei der Untermalung von Ausstellungseröffnungen unterstützen.

Wertvolle Archivalien aus Privatbesitz bereichern Otto Dix-Archiv der Kunstsammlung Gera

(05. Mai 2022, Gera) Ein Drehbuch, Original-Filmspulen, Tonbandaufnahmen sowie zahlreiche Fotos und Briefe übergab Romeo Wecks letzte Woche der Kunstsammlung Gera als Dauerleihgabe. Es handelt sich um die kompletten Filmaufnahmen zu dem 1966 entstandenen Film „Otto Dix – Variationen zu einem Thema: Fernsehfilm zum 75. Geburtstag des Künstlers.“

Foto von der Übergabe der Dauerleihgabe, Bildquelle: Stadt Gera

Die Kunstwissenschaftlerin Dr. Irmtraut Wecks führte bei diesem Film, der im August und September 1966 in Gera, Dresden und in Westdeutschland gedreht wurde, Regie. Aus ihrem Nachlass entstammen die Dauerleihgaben. Die Dix-Archivalien aus ihrem Nachlass erbte ihr Neffe Romeo Wecks nach dem Tod seiner Mutter, der Künstlerin Simone Wecks. Der Komponist und Pianist entschloss sich, diese wertvollen Zeitdokumente der Kunstsammlung Gera als Dauerleihgabe zu überlassen. Sie stehen somit für verschiedene Ausstellungsprojekte sowie für Forschungszwecke der Öffentlichkeit und der Fachwelt zur Verfügung

Erfurt heißt neue Stadtgoldschmiedin Sarah Ordóñez willkommen

(02. Mai 2022, Erfurt) Die mexikanische Schmuckkünstlerin Sarah Ordóñez (Mexiko) ist die neue Erfurter Stadtgoldschmiedin und wird für drei Monate in der Landeshauptstadt leben und arbeiten.

Heute bekam sie offiziell den Schlüssel für die Künstlerwerkstätten von Dr. Tobias Knoblich überreicht. „Wir freuen uns sehr auf die Arbeiten und das Miteinander mit Sarah Ordóñez“, sagte Erfurts Beigeordneter für Kultur und Stadtentwicklung bei der Vorstellung. „Schön, dass Künstler mit anderen Einflüssen und Schaffensweisen zu uns kommen. Das spricht für Erfurt als Stadt der Kunst.“ Die Schmuckkünstlerin selbst betonte, dass sie sehr glücklich über diese Chance und die Möglichkeit des Austausches sei. Schmuckgestaltung sei deshalb eine so besondere Kunstform für sie, weil sie lebendig wirke; weil Schmuck auf dem Körper getragen wird und sich durch die Interaktion mit dem Körper ständig neu erfindet. Ihr selbst ist es außerdem wichtig, Dinge zu benutzen, die wertlos erscheinen, bis man ihnen durch die Verarbeitung zu Schmuck einen Wert gibt.

Dr. Tobias J. Knoblich überreicht den Schlüssel für die Künstlerwerkstätten an Sarah Ordóñez

14 Schmuckkünstlerinnen und Schmuckkünstler aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Norwegen, Spanien, Taiwan, Japan und Mexiko hatten sich um das mit 4.000 Euro dotierte Amt des Erfurter Stadtgoldschmieds beworben. Dabei reichte das Spektrum der qualitativ hochwertigen Einreichungen von traditionellen Ansätzen bis hin zu experimentellen Auffassungen von Schmuck. Alle Bewerberinnen und Bewerber verwiesen auf eine künstlerische Anerkennung weit über ihre Heimatländer hinaus in internationale Fachkreise hinein.

Im Dezember 2021 tagte die Jury, bestehend aus dem Beigeordneten für Kultur und Stadtentwicklung, Dr. Tobias J. Knoblich, der amtierenden Kulturdirektorin Imke Beyers, vier Fachjurorinnen und -juroren sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtratsfraktionen. Die Jury entschied sich für die Schmuckkünstlerin Sarah Ordóñez aus Mexiko.

Die Künstlerin überzeugte durch die Vielfältigkeit ihrer Arbeit, in der sie auch gesellschaftsrelevante Fragen thematisiert, sowie ihre handwerkliche und künstlerische Qualität. Sarah Ordóñez ist eine junge Schmuckkünstlerin, deren Schmuck sich an traditionelle Gegenstände und Formen anlehnt, diese jedoch in eine zeitgemäße Sprache übersetzt. Ihr Schmuck ist geprägt vom experimentellen Umgang mit verschiedensten Materialien, von Expressivität und von ihrem Anliegen, mit dem Medium Schmuck Werte und Positionen zu diskutieren.

Sarah Ordóñez absolvierte ihre Ausbildung an der renommierten Alchimia in Florenz. „Spannend an Frau Ordóñez‘ Arbeiten ist, dass man neben dem handwerklichen Können darin auch ihre Auseinandersetzung mit gesellschaftsrelevanten und sozialkritischen Fragenstellungen sehen kann. Machismus, Ausgrenzung und Zugehörigkeit sind beispielsweise Themen, die sie in ihrem Schmuck verhandelt. Wir freuen uns sehr, dass diese international arbeitende Künstlerin Erfurt mit ihren Impulsen bereichert und sind gespannt auf die Arbeiten, die entstehen werden“, sagte Kulturdezernent Dr. Tobias J. Knoblich nach der Juryentscheidung.

Seit 28. April weilt Sarah Ordóñez in Erfurt. Die ersten Tage des Kennenlernens sind schon vergangen. Am heutigen 2. Mai hat sie offiziell ihr Amt angetreten und wird bis zum 31. Juli in den städtischen Künstlerwerkstätten an ihrem Arbeitsplatz oder in der Stadt zu sehen und zu erleben sein. Gern möchte sie mit regionalen Schmuckkünstlerinnen und Schmuckkünstlern als auch den Bürgerinnen und Bürgern in den Austausch treten.

Im digitalen Tagebuch unter www.erfurt.de können ihre Aktivitäten verfolgt werden. Es wird einen Tag des offenen Ateliers geben, welcher rechtzeitig bekannt gegeben wird. Am Ende ihres Aufenthaltes präsentiert sie ihre Arbeiten in einer Ausstellung im Angermuseum Erfurt. Die Eröffnung findet dort am 30. Juli um 16 Uhr im Foyer statt.

Hintergrund

Aufbauend auf den Traditionen des Goldschmiedehandwerkes und der künstlerischen Schmuckgestaltung in Erfurt (Erfurter Schmucksymposium seit 1984) soll der internationale Ruf der Stadt als ein wichtiger Ort des künstlerischen Schmuckschaffens hervorgehoben werden und der Stadt sowie der Region in diesem Bereich neue Impulse geben. Aus diesem Grund schreibt die Stadt Erfurt seit 1994 alle drei Jahre das symbolische Amt des Erfurter Stadtgoldschmiedes aus. Erfurt gehört damit zu den drei Städten in Deutschland, die ein solches Amt ausloben (Schwäbisch Gmünd seit 1989, Hanau seit 2004).
Sarah Ordóñez ist die 11. Erfurter Stadtgoldschmiedin, welche dieses Amt in der Landeshauptstadt Thüringens innehat.

Polnische Tänzerinnen zu Gast in Gera

(02. April 2022, Gera) Anlässlich des Hofwiesenparkfestes konnte die Stadt Gera wieder Gäste aus der polnischen Partnerstadt Skierniewice begrüßen. 16 Tänzerinnen der Akademia Tanca zwischen 14 und 20 Jahren sind nach Ostthüringen gereist, um das Programm in Gera mitzugestalten.

Polnische Tänzerinnen der Akademia Tanca vor ihrem Auftritt auf der Sparkassenbühne

Trainerin Monika Kotowska war sehr erfreut, diese Chance nutzen zu können. Geras Oberbürgermeister, Julian Vonarb, hieß die jungen Damen herzlich willkommen und bedankte sich für so viel Engagement.
„Gerade in der heutigen Zeit sind länderübergreifende partnerschaftliche Austausche von großer Bedeutung,“ betonte er. Gera steht für ein respektvolles und tolerantes Miteinander – dies werde durch das Treffen einmal mehr verdeutlicht.

Neben dem Besuch der Festlichkeiten nutzten die Tänzerinnen ebenfalls die Chance, sich mit dem Geraer Tanz e.V. auszutauschen. Dies erfolgte vor allem ganz praktisch mit Musik und jeder Menge Bewegung. Der Workshop fand im Rahmen des Geraer Leuchtturmprojektes „Jetzt erst recht – Grenzen überwinden wir gemeinsam“ statt, welches durch den deutsch-polnischen Jugendaustausch gefördert wird.

Konzert im Gollmaer Musiksommer

(02. April 2022, Landsberg OT Gollma) Sebastian Weidenhagen an der Wäldnerorgel der evangelischen Kirche Gollma

Die Kirche Gollma beherbergt die Wäldnerorgel
Ulrike Weidt aus Landsberg

Der angenehmen Begegnung mit Ulrike Weidt am Rande der Ausstellungseröffnung der Kunsstiftung des Landes Sachsen-Anhalt anlässlich des 250. Geburtstages des romantischen Dichters Friedrich von Hardenberg alias Novalis verdanken wir weitere kulturvolle Informationen und Kontakte.

Ulrike Weidt machte uns unter anderem darauf aufmerksam, dass schon im Mai der Landsberger Musiksommer 2022 startet.

Das Sommerprogramm beginnt bereits am 8. Mai mit einem Konzert mit Sebastian Weidenhagen an der Wäldnerorgel der evangelischen Kirche Gollma .


Sebastian Weidenhagen

Sebastian Weidenhagen hat die Marke „KULTURpuzzle“ entwickelt.

Hinter KULTURpuzzle steckt eine Vielfalt an Möglichkeiten und Angeboten für Chöre, Schulen, und Kirchengemeinden. Der 1984 geborene Religionslehrer und Kirchenmusiker engagiert sich seit mehr als 10 Jahren aktiv in der Chorarbeit und hat nach verschiedenen Stationen 2021 seinen Lebensmittelpunkt in Dresden gefunden.

Mehr zum Konzept und zur Person unter www.kulturpuzzle.de

Die Orgel der evangelischen Kirche in Gollma wurde von der Firma Wäldner erbaut und stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie ist mechanisch und besitzt eine spätbarocke Registrierung.

Im Jahr 2006 wurde die Wäldnerorgel in der Kirche in Gollma für ca. 86.000 Euro restauriert und wieder spielbar gemacht. Sie hat ihr Pendant im Halleschen Dom.

Schauspiel im Audimax: Oleanna

Am Mittwoch, den 4. Mai 2022 und am Donnerstag, den 5. Mai 2022, jeweils um 18 Uhr, ist das Theater der Altmark (TdA) mit „Oleanna“ auf dem Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal zu Gast. Jörg Gade, der seit der Spielzeit 2021/22 Intendant am Theater Itzehoe ist, führte bei „Oleanna“ Regie. Gespielt wird im Audimax (Haus 15), Campus Magdeburg, Breitscheidstraße 2.

Schauspiel im Audimax: Oleanna (Foto: Nilz Boehme)

Universitätsprofessor John und Studentin Carol treffen sich zur Sprechstunde in seinem Büro. Er steht kurz davor, zum Professor auf Lebenszeit berufen zu werden, und ist beruflich wie privat ein gemachter Mann. Sie findet sich in der Wissenschaftssprache nicht zurecht, hat Schwierigkeiten mit der Seminarlektüre, ihr letztes Referat wurde von John mit „nicht bestanden“ bewertet. Nun sucht Carol im Gespräch unter vier Augen seinen Rat. Er findet sie „sympathisch“, bietet ihr private Nachhilfestunden an und stellt sogar in Aussicht, die Benotung des Referats zu überdenken. Mehr nicht. Oder? Beim nächsten Treffen sieht plötzlich alles ganz anders aus. Carol hat John der sexuellen Belästigung bezichtigt und ihn bei der Berufungskommission gemeldet. Seine Beförderung, sein guter Ruf – alles steht auf dem Spiel. Das Gespräch, das als Aussprache gedacht war, endet im unerbittlichen verbalen Zweikampf. In diesem existenziellen Machtspiel verschwimmen die Grenzen zwischen Unterstellung und Realität, zwischen Empfindungen und Tatsachen, zwischen Gesagtem und Gemeintem immer mehr. Recht hat am Ende niemand, die Wahrheit liegt allein im Auge des Betrachters.

Seit Arthur Miller blickt kein Dramatiker kritischer auf die amerikanische Gesellschaft als David Mamet. Betrug und das Gefühl des Betrogenseins stehen im Zentrum seiner besten Stücke. „Oleanna“ provozierte beim Publikum der Uraufführung 1992 Jubel und wütende Beschimpfungen gleichermaßen. 30 Jahre später macht das Thema Machtmissbrauch regelmäßig Schlagzeilen. Die Echokammern der sozialen Netzwerke treiben den Zusammenbruch der Kommunikation voran und reißen unüberbrückbare Gräben auf. Das Stück des Pulitzer-Preisträgers David Mamet ist aktueller denn je.


Gastspiel des TdA an der Hochschule Magdeburg-Stendal
Campus Magdeburg, Breitscheidstraße 2, Audimax (Haus 15)
Mi 4.5.2022 / 18 Uhr
Do 5.5.2022 / 18 Uhr
Karten sind nur an der Abendkasse erhältlich.

Inszenierung: Jörg Gade
Bühne und Kostüme: Mark Späth
Dramaturgie: Tristan Benzmüller
Carol: Siri Wiedenbusch | John: Matthias Hinz

Erfurter KinderKunst-Verein zeigt Ausstellung in der Bibliothek am Domplatz

(26. April, Erfurt) Unter dem Titel „Rückblick und Ausblick“ zeigt der KinderKunst e.V. seine neue Ausstellung in der Bibliothek am Domplatz.

Der Verein trägt die Verantwortung für das Dr.-Birgit-Dettke-Archiv. Seit August 2013 beherbergt die Bibliothek am Domplatz diese wertvolle Sammlung von Kinderbildern. Von hier aus werden Ausstellungen geplant, gerahmt und in den Räumen der Bibliotheken gezeigt. Das Archiv, das mit aktuell rund 14.000 Bildern aus rund 100 Jahren thüringenweit einmalig ist, ist benannt nach seiner Gründerin. Die Kunstlehrerin Dr. Birgit Dettke verlor am 26. April 2002 beim Amoklauf am Erfurter Gutenberggymnasium ihr Leben. Mit mehreren Tausend Werken aus ihrer Sammlung hatte die Pädagogin den Grundstock hierfür geliefert.

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Plakaten und Flyern, welche die Ausstellungstätigkeit des Vereins der letzten Jahre in verschiedenen Erfurter Kultur- und Bildungseinrichtungen zeigt.

Besucht werden kann die Schau zu den Öffnungszeiten der Bibliothek am Domplatz: montags und freitags von 10 bis 16 Uhr, dienstags bis donnerstags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr.

(von links): Stadtradtsmitglied Dr. Wolfgang Beese, Werner Regu, Dr. Heidrun Richter und Dr. Jutta Lindemann vom Vorstand des KinderKunst-Vereins, Bürgermeisterin Anke Hofmann-Domke sowie Bianca Hillscher und Annamaria-Benita Lippold von der Stadt- und Regionalbibliothek, in der Mitte ein Portrait der Vereinsgründerin Dr. Birgit Dettke © Stadtverwaltung Erfurt / Anja Schultz
 

Rückblick auf Magdeburger Jazztage im Forum Gestaltung

(26. April 2022, Magdeburg) Die Magdeburger Jazztage, die das Forum Gestaltung zum fünften Mal (nach zweijähriger Zwangspause) organisiert haben, sind gestern Abend so furios zu Ende gegangen, wie sie am Donnerstag begonnen hatten.

Sieben weitere ausverkaufte Konzerte folgten dem energiegeladenen Auftritt von SHAKE STEW aus Österreich. Vier „tolle Tage“, in denen in Magdeburg zeitgenössischer Jazz in seinen nur ihm genuinen Möglichkeiten künstlerischer Aneignung von Welt zelebriert wurde, einer Welt, die aus den Fugen geraten ist und die deshalb umso mehr den kulturellen Austausch braucht. Es war ermutigend zu erleben, wie eben dieser Austausch sich gestaltete in diesen Tagen, zwischen Künstlerinnen und Künstlern, zwischen ihnen und dem Publikum. Pars pro Toto soll das EISQ, das European Improvisation Saxophon Quartet genannt sein: Gianni Gebbia aus Italien, Vytautas Labutis aus Litauen, Simon Rose aus England und Warnfried Altmann aus Deutschland spielten erstmals zusammen. Ein vielstimmiger Polylog entspann sich, in dem sich das Individuelle (auch Nationale) respektvoll begegnete, um aber das Gemeinsame zu feiern – kein Ton eine Lüge. Welch Gegensatz zu den Zumutungen einer allerorten zu vernehmenden röhrenden, Alternativen ausschließenden, trostlosen Kriegsrhetorik.

Shake Stew

Lukas Kranzelbinder (Kontrabass, E-Bass, Guembri, Leader), Fabian Rucker (Altsaxophon), Johannes Schleiermacher (Tenorsaxophon, Flöte), Mario Rom (Trompete), Tobias Hoffmann (Gitarre), Niki Dolp (Schlagzeug, Perkussion), Christian Eberle (Schlagzeug)

Philipp Gropper`s PHILM

Philipp Gropper (Tenorsaxophon), Philip Zoubek (Piano, Synthesizer), Robert Landfermann (Bass), Oliver Steidle (Schlagzeug)  

Olga Amelchenko Quartet

Olga Amelchenko (Altsaxophon)‍, Alexis Valet (Vibraphon), Étienne Renard (Bass)‍, Jesus Vega (Schlagzeug)

Roger Hanschel & String Thing Streichquartett

Roger Hanschel (Altsaxophon, Komposition), Nicola Kruse (Violine), Ingmar Meissner (Viola), ‍Gunther Tiedemann (Cello), Jens Piezunka (Bass)

Julia Hülsmann Quartett

Uli Kempendorff (Saxophon)‍, Julia Hülsmann (Piano), ‍Marc Muellbauer (Bass), Heinrich Köbberling (Schlagzeug)

European Improvisation Saxophone Quartet

Gianni Gebbia (Sopransaxophon), ‍Vytautas Labutis (Altsaxophon)‍, Warnfried Altmann (Tenorsaxophon), Simon Rose (Baritonsaxophon)

Christof Sänger Trio feat. Peter Weniger

Peter Weniger (Saxophon), Christof Sänger (Piano), Rudi Engel (Bass), Heinrich Köbberling (Schlagzeug)

Text: Norbert Pohlmann, Fotos: Thoralf Winkler

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39104 Magdeburg
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