Gestaltung: Deutsch-Französischer Chor Dresden Leitung: Sebastian Weidenhagen
Programm
Evening rise („Der Abend kommt“) Nach einem schamanischen Gesang amerikanischer Ureinwohner Evening rise, spirit come, sun goes down when the day is done. Mother earth awakens me with the heartbeat of the sea.
Abendlied („Der Mond ist aufgegangen“) Nach „Nun ruhen alle Wälder“ von Paul Gerhardt (1607-1676), 1647 Text: Matthias Claudius (1740-1815), 1779 Komposition: Johann Abraham Peter Schulz (1747-1800), 1790 Satz: Max Reger (1873-1916), 1899
Die Nacht („Nacht ist wie ein stilles Meer“) Basierend auf dem Gedicht „Die Nachtblume“ Text: Joseph von Eichendorff (1788-1857), 1833 Komposition: Peter Michael Riehm (1947-2007), 1983
Au clair de la lune („Im Mondschein“) Französisches Volks- und Kinderlied aus dem 18. Jh. Satz: Antonius Streichardt (1936-2014)
Toutes les nuitz („Jede Nacht“) Orlando di Lasso (i.e. Roland de Lassus; 1532-1594), 1563
Syrinx Claude Debussy (1862-1918), 1913
Quand mon mary vient de dehors („Wenn mein Mann nach Hause kommt“) Orlando di Lasso, 1564
Les Goemons („Der Tang“) Serge Gainsbourg (1928-1991), 1962
Mignonne, allons voir si la rose („Liebchen, lass uns Rosen schauen“) Text: Pierre de Ronsard (1524-1585), 1545 Komposition: Guillaume Costeley (1531-1606), 1567
Toutes les nuits („Jede Nacht“) Clément Janequin (1485-1558)
Hymne à la Nuit („Hymne auf die Nacht“) Text: Édouard Sciortino (1893-1979) Komposition: Joseph Noyon (1888-1962) Basierend auf dem Solo der Hohepriesterin „Rendons un éternel hommage“ aus der Oper „Hyppolyte et Aricie“ (1. Akt, 3. Szene) von Jean-Philippe Rameau (1683-1764), 1733
La nuict froide et sombre (“Die kalte und dunkle Nacht“) Text: Joachim du Bellay (1522-1560), 1549 Komposition: Orlando di Lasso, 1576
Mo li huja („Jasminblüte“) Chinesische Volksweise Äpfelchen und Rosen Acht villaneske Lieder für gemischten Chor a capella Komposition: Jürgen Golle (*1942), 1974-1996
Die Nachtigall Text: Theodor Storm (1817-1888), 1864 Es wollt ein Mädchen Wasser holn Text nach einem Volkslied, um 1850
Es ist Nacht Text: Christian Morgenstern (1871-1914), 1908
Altes Lied Text: Eva Strittmatter (1930-2011), 1987
Abendsegen Sergey Trembitskiy
Abendlied Aus „Drei geistliche Gesänge“, op. 69 Text: Lukas 24,29 Komposition: Josef Rheinberger (1839-1908), 1855/1863
Bleib bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneiget. Schon die Abendglocken klangen Aus der Oper „Das Nachtlager von Granda“ Text: Karl Johann Braun Ritter von Braunthal (1802-1866) Komposition: Conradin Kreutzer (1780-1849), 1833
Hinweis Die Texte der Lieder dieses Programms sind zu Zeiten und unter gesellschaftlichen Umständen entstanden, deren Werte nicht in jedem Fall unseren heutigen Vorstellungen von Gleichberechigung, Inklusion und Respekt entsprechen. Wir haben uns als Chor bei der Auswahl und Erarbeitung des Materials mit diesen Umständen bewusst auseinandergesetzt
Kirchengemeinde Schnellroda – Albersroda am Goethe-Radweg Bad Lauchstädt – Weimar
Sonntag, 28. April 2024 um 14.30 Uhr St. Magnus zu Albersroda
Hommage an Hans Rott
Welterstaufführung der Bearbeitung seiner Klavierlieder für Orgel
dazu Werke von H. Wolf, W. A. Mozart, D. Buxtehude, A. Dvořák, Z. Kodály, F. Mendelssohn-Bartholdy, E. H. Lemare, D. Schostakowitsch
Malte Klevenow (Orgel & Bearbeitung/Albersroda) Lucas Heller (Bass/Leipzig) – Felix Hübner (Tenor/Hamburg)
Eintritt frei – Kollekte zur Finanzierung des Konzertes Schoppenwein in der Pause und nach dem Konzert
St. Magnus Albersroda – Sonntag, 28. April 14.30 Uhr – Programm
Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975) Lyric Waltz (aus Suite für Varietéorchester op. posth.)
Antonín Dvořák (1841 – 1904) aus „Biblische Lieder“ op. 99: Du bist mein Schutz und Schild (Psalm 119) Der Herr ist mein Hirte (Psalm 23) Ein neues Lied will ich dir singen (Psalm 114+145)
Hans Rott (1858 – 1884) Pater Noster
Zoltán Kodály (1882 – 1967) aus „Epigramme“: Nr. 1
Hugo Wolf (1860 – 1903) Führ mich, Kind, nach Bethlehem („Spanisches Liederbuch“: Teil 1, Nr. 5)
Dietrich Buxtehude (um 1637 – 1707) Passacaglia d-Moll
PAUSE
Zoltán Kodály aus „Epigramme“: Nr. 2
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809 – 1847) Auf Flügeln des Gesanges (6 Gesänge op. 34: Nr. 2)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791) Abendempfindung an Laura
Hans Rott Das Abendglöcklein Geistesgruß
Felix Mendelssohn-Bartholdy Nachtlied (op. 71: Nr. 6)
Edwin Henry Lemare (1865 – 1934) The Cuckoo (aus „Summer Scetches“ op. 73)
Hans Rott Das Vergissmeinnicht Das Veilchen Zwei Wünsche
Felix Mendelssohn-Bartholdy Schilflied (6 Lieder op. 71: Nr. 4)
Hans Rott Wandrers Nachtlied Der Sänger
Felix Hübner (Tenor), Lucas Heller (Bass), Malte Klevenow (Orgel)
„Hans Rott – ein Wiener Genie. Nicht nur Zeitgenosse, sondern auch persönlicher Mitschüler und Freund von Gustav Mahler und nachweislich ein großer Einfluss auf den heute weltbekannten Komponisten. Noch während Mahler die ersten Liederzyklen niederschrieb, vollendete Rott seine erste Sinfonie in epischem Ausmaß. Dazu war er auch hochgeschätzt von den eigenen Lehrern. „Von dem Manne werden Sie noch Großes hören“ – so sagte kein Geringerer als Anton Bruckner über seinen vermeintlichen Lieblingsschüler. Es schien, als hätte ihm die Welt offen gestanden.
Seine Geschichte ist wohl eine der tragischsten Komponistengeschichten weltweit. Seinem vielversprechenden Karrierestart mit hervorragendem Abschlusszeugnis im Jahr 1878 folgte ein jähes Ende in einer Irrenanstalt. Dem vorausgegangen war eine bewaffnete Geiselnahme durch Rott, weil er im Verfolgungswahn seinem persönlichen Nemesis Brahms unterstellt hatte, eine Bombe in dem Zug deponiert zu haben, mit dem er aus Wien nach Mühlhausen / Elsass reisen wollte. Nur kurze Zeit später folgte im Alter von gerade einmal knapp 26 Jahren ein tuberkulosebedingter Tod in Vergessenheit.“ Daniel Janz, Köln
Mehr Informationen: Internationale Hans Rott Gesellschaft Wien www.hans-rott.org
wurde 1991 in Köthen geboren. Als Thomaner unter Prof. Georg Christoph Biller sammelte Lucas Heller die ersten musikalischen Erfahrungen. Seit 2005 singt er als Bass und durfte als Solist des THOMANERCHOR Leipzig in der Thomaskirche, aber auch auf Konzertreisen z.B. in Ungarn, Japan oder Australien solistisch singen. In derselben Zeit gründete er das Männervokalquintett Ensemble Nobiles, mit dem er international konzertiert und diverse CD- und Rundfunkproduktionen bestreitet. Regelmäßig gastiert er in Chören, wie dem Gewandhauschor oder dem Vocalensemble Rastatt. Stipendien und Erste Preise belegen das musikalische Wirken. Impulse und Unterricht erhielt er von Susanne Krumbiegel und Tobias Berndt.
Parallel studierte er nach einer Bankausbildung Musikwissenschaft mit Nebenfach Wirtschafts-wissenschaft an der Universität Leipzig. Seine Bachelorarbeit über das Repertoire des THOMANERCHOR Leipzig unter Georg Christoph Biller wurde in die Forschungsbibliothek des Bach-Archiv Leipzig aufgenommen. Zusatzqualifikationen in den Fächern Notationskunde und Kulturmanagement erwarb er an der HMT Leipzig und der HfM Weimar. Er engagiert sich außerdem bei allen THOMANA-nahen Förderinstitutionen, u.a. als Schatzmeister des Förderkreises THOMANERCHOR Leipzig e.V.
Felix Hübner (Tenor)
Felix Hübner wurde 1991 in Borna geboren. Seine musikalische Laufbahn begann er im THOMANERCHOR Leipzig, bei dem er von 2000 bis 2009 Mitglied war. Zwischen 2006 und 2016 war er Teil des Leipziger Ensemble Nobiles, mit dem er zahlreiche Konzerte im In- und Ausland gab. Das Vokalensemble erhielt in dieser Zeit mehrere Auszeichnungen, darunter erste Preise beim 9. Deutschen Chorwettbewerb 2014 in Weimar, beim internationalen Acappella-Wettbewerb vokal.total. 2016 in Graz/Österreich sowie die Ehrung als bestes Vokalensemble bei der 13th International Choral Competition Gallus Maribor, Slowenien 2015.
Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Kommunikationsberater ist Hübner regelmäßig als Tenor-Solist im norddeutschen Raum zu erleben. Darüber hinaus ist er festes Mitglied des Norddeutschen Kammerchores sowie des Hamburger Cuori-Ensembles sowie regelmäßiger Gastsänger in weiteren Hamburger Ensembles.
Im Thomanerchor erhielt Felix Hübner Gesangsunterricht durch Irmgard Bernewitz und Gotthold Schwarz. Anschließend war er langjähriger Gesangsschüler von Susanne Krumbiegel. Zwischen 2013 und 2015 war er Teil der Begabtenförderung des Freistaates Sachsen. Darüber hinaus erlangte er wichtige künstlerische Impulse durch KS Regina Werner-Dietrich, Federica Proietti, Bernhard Müller und Eva Hage. Aktuell setzt er seine Gesangsausbildung bei Sonja Bühler fort.
Malte Klevenow (Orgel)
Der 1991 in Heidelberg geborene Malte Klevenow stand bereits als Erstklässler in Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ für die Kinderrolle auf der Opernbühne des Staatstheaters Schwerin. An der Ladegastorgel des Schweriner Doms erhielt er seinen ersten Orgelunterricht bei Domkantor Prof. Jan Ernst. Von 2004 bis 2009 war Malte Sänger beim THOMANERCHOR Leipzig – und ab 2008 der erste Orgelpräfekt in der über 800-jährigen Geschichte der Thomaner. Das Studium der Kirchenmusik führte ihn nach Leipzig, Stockholm und Weimar, wo er u. a. beim Dresdner Kreuzorganisten Holger Gehring, sowie bei Domorganist Prof. Silvius von Kessel (Erfurt) ausgebildet wurde.
Daneben leitete er 2014-2015 den Jugendchor des Gewandhauses Leipzig und arbeitete als Künstlerischer Assistent beim Leipziger Universitätschor sowie beim Knabenchor der Jenaer Philharmonie. Er belegte Meisterkurse für Chordirigieren bei Prof. Morten Schuldt-Jensen (Freiburg), für Orgel bei Prof. Harald Vogel (Bremen), sowie für Improvisation bei Prof. Tomasz Adam Novak (Detmold).
Im Jahr 2014 war Malte Klevenow Mitbegründer der „Albersrodaer Festkonzerte“. Aktuell arbeitet er neben einem Zweitstudium Mathematik/Informatik an der Komposition von Liedern und Kammermusik für Orgel. Zwei seiner Werke für Orgel und Cello wurden letztes Jahr gemeinsam mit Constantin Heise (Weimar) im Rahmen dieser Konzertreihe uraufgeführt.
Albersrodaer Festkonzerte 2024 Projekte & Termine
So., 28. April, 14.30 Uhr „Warte nur, balde ruhest Du auch.“ Hommage an Hans Rott (1858 – 1884) – seine Klavierlieder für Orgel und Stücke von Mozart, Mendelssohn-Bartholdy, Dvorak, Kodály, Wolf, Lemare, Buxdehude u. Schostakowitsch Malte Klevenow (Orgel) & Lucas Heller (Leipzig/Bass) & Felix Hübner (Hamburg/Tenor)
Sa., 25. Mai, 16.00 Uhr Eröffnung des Orgelsommers im Merseburger Land – „Prädikat Musterhaft“ – Denny Wilke, Stadtorganist Mühlhauen/Th.
Sa., 13. Juli, 16.00 Uhr Wandelkonzert – Altfranzösische Liebeslyrik Das Sommerevent mit Rezitationen und französischer Musik der Renaissance mit Julian Romanowsky (Altus), Klára Fenyősy (Blockflöte/Gambe), Mozart Dioniso Lisboa und Isa Kleinhempel (Lauten), Luis Daniel Rojas Arce (Viola da Gamba) unter Leitung von Simon Linné (HMT Leipzig)
Sa., 10. August, 15.00 Uhr Wandelkonzert mit Bastian Uhlig (Gotha) Schnellroda „Tucto il mundo é fantasia“ für italienisches Virginal Spaziergang nach Albersroda – St. Magnus „Caprichos“ für Orgel (Kaffee & Kuchen, Schoppenwein und zum Nachklang Spanischer Abend)
Fr., 27. September, 19.00 Uhr Jack Day (Berlin) Improvisation an der Orgel zum Stummfilm „Sherlock Jr.“
Sa., 12. Oktober, 16.00 Uhr: „Ein feste Burg ist unser Gott…“ Pipe meets Organ – der Erfolg von 2015 kehrt zurück Sebastian Schmoock (Orgel) & Christian Lontzek (Dudelsack, Pfeifen) – Wernigerode
Die nächste „Geist und Muse bei Gleim“-Veranstaltung am 13.März 2024 um 19.30 Uhr ist als Lesung und Konzert der Cellistin Anita Lasker-Wallfisch gewidmet, unter dem Titel: Musik als Hoffnung in schwerer Zeit. Anita Lasker-Wallfisch– Erinnerungen der Cellistinvon Auschwitz.
Anita Lasker-Wallfisch (geb. 1925) ist eine Cellistin, die als junge Frau, nach Auschwitz deportiert und später nach Bergen-Belsen verlagert, in den dortigen Gefangenenorchestern spielen musste. Später in London zählte sie zu den Mitbegründern des Londoner English Chamber Orchestras. Ihre Erinnerungen sind sowohl schriftlich als auch filmisch dokumentiert.
Der Komponist Reinhold Moritzewitsch Glière (1875-1956) war lange Jahre am Konservatorium erst in Kiew, dann erfolgreich in Moskau tätig. Er prägte zahlreiche seiner Schüler, so z.B. Sergei Sergejewitsch Prokofjew.
Es spielen die Ensemblemitglieder des Harztheaters Antonela Ioanita (Violine) und Jens Herrmann (Cello), es liest Maria Hufenreuter aus den Erinnerungen der Cellistin.
Antonela Ioanita (Violine) und Jens Herrmann (Cello) beim Gleim-Literaturpreis im Gleimhaus (November 2023)
Das Henry van de Velde – Museum Haus Schulenburg in Gera würdigt die Aufnahme der manuellen Glasfertigung in das Kulturerbe der Menschheit durch die UNESCO mit der Ausstellung „Glas-Kunst und Blumenbilder“.
Die Ausstellung wird am Sonnabend, den 02. März 2024, um 15:00 Uhr durch den Direktor des Henry van de Velde – Museums Haus Schulenburg Dr. Volker Kielstein eröffnet und ist bis zum 30. September 2024 zu sehen.
Glas-Kunst und Blumenbilder
Vorgeschmack auf die Ausstellung
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen wertvolle Gläser des Historismus, des Jugendstils und des Art Deco, die den Besucher auf eine farbenfrohe Reise von 1850 bis 1940 entführen. Die gläsernen Kunstwerke stammen aus großen privaten Sammlungen – großer Dank an die Leihgeber. Sie sind sonst im Grassi-Museum Leipzig, im Bröhan-Museum Berlin oder im Driehaus-Museum Chicago zu sehen. Einen schönen Kontrast zu den leuchtenden Gläsern bilden Blumenbilder des englischen Arts and Crafts Künstlers Walter Crane und ausgewählter Künstler des 20. Jahrhunderts: Curt Hermann, deutscher Neoimpressionist, Georg Muche, seinerzeit jüngster Bauhausmeister, Otto Herbig aus dem Umfeld der Brückemaler, Hilde Linzen-Gebhardt und Frida von Düring (Weimar), Albinmüller (Künstlerkolonie Darmstadt), Dora Koch-Stetter (Ahrenshoop), Hans Rudolph (Gera).
Die traditionelle Glasfertigung gehört zum Kulturerbe der Menschheit Anlass für die bemerkenswerte Ausstellung ist die Aufnahme der traditionellen manuellen Glasfertigung in Finnland, Frankreich, Spanien, Tschechien, Ungarn und Deutschland in die UNESCO-Welterbeliste am 6. Dezember 2023. Die Glashütte Lamberts in Waldsassen gehört zu den Initiatoren dieser Anerkennung, Lamberts ist eine von zwei Firmen weltweit, die noch mundgeblasenes Flachglas herstellen. Dieses Glas ziert die beleuchteten Zifferblätter des Big Ben in London, die Glaskunst des Rockefeller-Centers in New York, die Fenster der Dresdner Frauenkirche und das opaleszierende Oberlicht des Hauses Schulenburg.
Protagonisten der Glasgestaltung Die Glaskunst nach 1900 erhielt enorme Impulse durch technische Innovationen bei der Glasherstellung. Der Pariser Händler japanischer Kunst und Gründer von „Maison d’Art nouveau“ Siegfried Bing brachte Gläser von Louis Comfort Tiffany aus New York mit und hatte das Tiffany-Alleinvertriebsrecht für Europa. In Nancy stellte Emile Galle, der u. a. Zoologie und Botanik studiert hatte, seine prächtigen verschiedenfarbig überfangen, geätzten und geschliffenen Gläser, häufig mit botanisch genauen Pflanzendecoren her. 1901 gründete er mit den Glasherstellern Auguste und Antonin Daum, sowie René Lalique und Gabriel Argy Rousseau die berühmte Ecole de Nancy. Weitere berühmte Firmen des Glashandwerks waren u. a.: Delatte – Nancy (Frankreich), die Poschingers (Bayern), die Lausitzer Glaswerke – Weißwasser (Sachsen), Loetz Witwe – Klostermühle (Böhmen), die Glasfabrik Fritz Heckert – Petersdorf (Schlesien), WMF – Geislingen (Württemberg).
Neue Prinzipien der künstlerischen Gestaltung um 1900 Unter dem Einfluss der englischen Arts and Crafts-Bewegung, der Avantgarde in Belgien und Frankreich und der wieder entdeckten japanischen Kunst befreite sich die künstlerische Gestaltung von der historisierend-naturalistischen Einengung des 19. Jahrhunderts. Der Gegensatz zwischen „Bildender Kunst“ und „Angewandter Kunst“ löste sich auf. Die freie dekorative Linie, kontrastierende Farben, Materialien und die Orientierung an den Bedürfnissen des modernen Menschen belebten Gebäude, Innenräume und Gegenstände. Die Kunst wurde „von hohem Sockel“ in das alltägliche Leben geholt. Art nouveau (Frankreich) und Jugendstil (Deutschland, Österreich) bereiteten sich innerhalb von 25 Jahren über ganz Europa aus. 1925 zelebrierte Paris die internationale Ausstellung für moderne dekorative Kunst und Kunstgewerbe – Namensgeberin von Art Deco.
Henry van de Velde formulierte in dieser Zeit die Prinzipien der „vernunftgemäßen Gestaltung“, eine Theorie des Designs, welche bis in die „Bauhausära“ und die heutige Moderne Gültigkeit hat.
Das Haus Schuelburg in Gera im Frühling
Öffnungszeiten Haus Schulenburg: 1. April bis 31. Oktober montags bis freitags von 10-17 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 14-17 Uhr
vom 1. November bis 31. März montags bis freitags von 10-16 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 14-16:30 Uhr geöffnet.
Halle, 15. Februar 2024, Kunststiftung Sachsen-Anhalt
Foto: Dirk Braungardt
Seit zwei Jahren verursacht der russische Angriffskrieg auf die Ukraine Zerstörung und Leid! Mit großem Engagement wurden vielerorts die Kriegsflüchtlinge unterstützt und aufgenommen sowie Hilfe in die betroffenen Gebiete gesandt. Die Betroffenheit und Anteilnahme für die Opfer und die Hilfe für die Geflüchteten scheint mittlerweile einer „Kriegs-Müdigkeit“ zu weichen und längst dominieren andere Kriegsschauplätze und Tragödien die Nachrichten und Berichterstattung. Der Krieg in der Ukraine aber geht weiter und die Geflüchteten sind nach wie vor ein Teil unserer Gesellschaft und leben noch immer unter uns.
Anlässlich des 2. Jahrestags des Ukraine-Kriegs am 24. Februar 2024 laden wir um 18 Uhr in die Kunststiftung Sachsen-Anhalt zur Performance „Grenzenlose Spuren: Frauen zwischen Krieg und Zukunft – Eine Reise von der Ukraine nach Halle (Saale)“, um den persönlichen Schicksalen ukrainischer Familien eine Stimme und ein Gesicht zu geben.
Sven Hartlep, Kurator, Regisseur, Kulturmanager und Konzeptentwickler, spürte im Rahmen eines Arbeitsstipendiums der Kunststiftung den Geschichten mutiger ukrainischer Frauen nach, reiste in die Kriegsregion und begab sich in einen intensiven Austausch mit den nach Halle geflüchteten Frauen. Als Ergebnis entwickelte er eine Performance, bei der Frauen und Mädchen in den Mittelpunkt rücken. Im direkten Gespräch mit den Gästen berichten u.a. die 10-jährige Valeriia aus Kiyw, die aus Charkiw stammende Sofiia (17 Jahre alt) oder Anna, 38 Jahre, aus Mariupol anhand von Zeichnungen und Fotos über ihre Erinnerungen an ihre Kindheit, Lebenswege, Träume und Wünsche und schildern ihre Flucht nach Halle (Saale), wo sie sich, selbst gerade erst in Sicherheit angekommen und in Gedanken bei ihren Familien und ihrer Heimat, mit weiteren Personen im „Leuchtturmhelfer e.V.“ engagieren.
Der Blick der Frauen richtet sich aber auch voller Hoffnung auf die Zukunft. Am Ende jeder Erzählung teilen die Frauen ihre Visionen und Wünsche darüber, wie sie ihrem Heimatort in der Ukraine in dreißig Jahren begegnen wollen.
Sven Hartlep, der ein Regiestudium an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg absolvierte, arbeitet seit 2015 vermehrt dokumentarisch und entwickelte neue Theaterkonzepte an den Schnittstellen zu Figuren-, Objekt- und Sprechtheater, Film, Musik und digitalen Medien. Seine Arbeiten wurden u.a. in den Sophiensaelen, Mica Moca Berlin und dem Landestheater Tübingen realisiert. Er wirkte u.a. auch am Hessischen Staatstheater Wiesbaden (Internationale Maifestspiele / WIESBADEN BIENNALE) und zuletzt an der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle.
„Grenzenlose Spuren: Frauen zwischen Krieg und Zukunft, eine Reise von der Ukraine nach Halle (Saale)“
Performance am 24.02.2024 um 18 Uhr Kunststiftung Sachsen-Anhalt Neuwerk 11 in 06108 Halle (Saale)
Das THEO JÖRGENSMANN QUARTET gastiert im Forum Gestaltung Magdeburg in der Februarausgabe unserer JAZZ IN DER KAMMER-Reihe: Am Montag, 19. Februar 2024 um 20 Uhr zeigen Theo Jörgensmann, Christopher Dell, Christian Ramond und Klaus Kugel ihre Improvisationskunst. Die vier erfahrenen Musiker schlossen sich einst zum deutschen Jazz-Quartett der Spitzenklasse zusammen.
Jörgensmann, der in den 80er Jahren viel für die Renaissance der Klarinette getan hat, besticht mit dieser Besetzung durch eine Musik, die Seele hat und die ein ungewöhnliches und geschliffenes kammermusikalisches Gleichgewicht anstrebt. Bop-, Free-Jazz und World-Jazz-Motive verbinden sich zu einem einzigartigen zeitgenössischen Jazz-Sound – vor allem in der improvisierten Musik sieht Theo Jörgensmann „die modernste Art von Musik […], da sie eine völlig neue Art von Musiker hervorgebracht hat, einen integralen Musiker, der gleichzeitig Dirigent, Komponist und Interpret ist.“
Dies alles und noch mehr am 19. Februar auf unserer Bühne – wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Magdeburg, Berlin, Staatskanzlei Sachsen-Anhalt, 15. Februar 2024:
Sechs Filme, die mit Unterstützung der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) entstanden sind, werden im Rahmen der heute beginnenden 74. Internationalen Filmfestspiele Berlin (15. bis 25. Februar 2024) präsentiert und feiern dort ihre Weltpremiere: „Tandem (Langue Étrangère)“ von Claire Burger sowie „Architecton“ von Victor Kossakovsky im Wettbewerb, „Treasure“ von Julia von Heinz in der Reihe Berlinale Special, „Baldiga – Entsichertes Herz“ von Markus Stein in der Sektion Panorama Dokumente, der Film „Sieger Sein“ von Soleen Yusef in der Sektion Generation Kplus und „The Editorial Office“ von Roman Bondarchuk im Forum.
Rainer Robra Foto: Andreas Lander
Der für Medien zuständige Staatsminister und Minister für Kultur, Rainer Robra, erklärt: „Sich beim wichtigsten deutschen Filmfestival zu zeigen und mit Produktionen mit mitteldeutschem Bezug vertreten zu sein, gelingt der MDM auch in diesem Jahr wieder. Als Medien- und Kulturminister freue ich mich, dass sich auch das Filmland Sachsen-Anhalt bei den Berlinale-Beiträgen präsentieren kann.“
So fanden Dreharbeiten für den Film „Sieger Sein“ u. a. in Halle (Saale) statt. Die Tonpostproduktion übernahm Metrix Media aus Halle (Saale). Der Hauptdrehort in Mitteldeutschland des Films „Treasure“ war Halle (Saale). Darüber hinaus filmte das Team um Regisseurin Julia von Heinz aber auch in Teutschenthal, Schkopau, Salzatal und Bad Lauchstädt. Teile der Postproduktion von „The Editorial Office“ wurden in Sachsen-Anhalt durchgeführt. Für „Architecton“ wurde im MMZ Mitteldeutsches Multimediazentrum Halle (Saale) GmbH die Dolby Atmos Kinomischung gefertigt.
Im diesjährigen Berlinale-Presse-Café am Mittwoch, 21. Februar 2024, 11.00 Uhr, in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund in Berlin stehen MDM-geförderte Filme mit Sachsen-Anhalt-Bezug bei der Berlinale im Fokus, um am Rande der Internationalen Filmfestspiele Berlin auf das Potential des Medienstandortes aufmerksam zu machen. An dieser Veranstaltung, zu der Staatsminister Rainer Robra und der MDM-Geschäftsführer André Naumann eingeladen haben, wirken u. a. Drehbuchautorin sowie Regisseurin Soleen Yusef und der Produzent Fabian Gasmia, Seven Elephants GmbH, mit.
„Beim Berlinale-Presse-Café in Zusammenarbeit mit der MDM erwarten wir wieder hochkarätige Gesprächsgäste und auch das Netzwerken soll nicht zu kurz kommen, denn nur so entstehen neue Projektideen und Kontakte für den mitteldeutschen Raum“, so Robra.
Sachsen-Anhalts Staatsminister und Minister für Kultur Rainer Robra nimmt Mittwoch, 14. Februar 2024, 16.00 Uhr, an der Ausstellungseröffnung „Alexander Kluge – Enlightenment (=Aufklärung) – eine Ausstellung für meine Heimatstadt“ – im Gleimhaus, Domplatz 31, 38820 Halberstadt teil. Robra wird an die Gäste ein Grußwort richten. Auch Alexander Kluge wird anwesend sein. Die Ausstellung wird bis zum 20. Mai 2024 gezeigt.
Das Gleimhaus informierte bereits Ende Januar:
Prof. Alexander Kluge, aufgenommen am 23.08.2019 von Thomas Peters, Quedlinburg im Halberstädter Gleimhaus
Alexander Kluge – Enlightenment (=Aufklärung). Eine Ausstellung für meine Heimatstadt
Alexander Kluge zählt zu den wichtigen Denkern und Künstlern unserer Zeit. Seiner „Vaterstadt“ Halberstadt fühlt er sich verbunden. Bezugnahmen auf hier Erlebtes finden sich vielfältig in seinem literarischen und auch seinem filmischen Werk. Seit 2017 ist Alexander Kluge Ehrenbürger von Halberstadt. Im Jahr 2019 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Klopstock-Preis für neue Literatur des Landes Sachsen-Anhalt und 2022 mit dem Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. Das Gleimhaus plant, gemeinsam mit Alexander Kluge, eine dauerhafte Präsentation zum Künstler und seiner Verbindung zu Halberstadt im modernen Gleimhaus-Erweiterungsbau.
Die Sonderausstellung „Enlightenment (=Aufklärung) „Eine Ausstellung für meine Heimatstadt“ wurde von Alexander Kluge für Halberstadt vorbereitet. Sie unterstreicht den Wunsch Kluges, dass es in Zukunft eine ständige Ausstellung zu ihm in Halberstadt gibt.
Diese Ausstellung geht künstlerisch u.a. der Frage nach, was Aufklärung und auch Bezugnahme auf die historische Epoche der Aufklärung im 21. Jahrhundert bedeuten kann. Hierbei geht es Alexander Kluge nicht nur um die rationale Seite, sondern die Wurzeln im „Gemüt“ von Menschen. Auch in bildkünstlerischer Annäherung, u.a. mittels KI, erfolgt die Öffnung von Wahrnehmung für Licht und Gleichgewicht, aber auch aufklärerische Praxis.
Alexander Kluge hat den Luftangriff auf seine „Vaterstadt“ am 8. April 1945 als Kind erlebt. Die Auseinandersetzung mit dem Phänomen Krieg prägt seine künstlerische Praxis seit Jahrzehnten. Die Ausstellung liefert zudem die Möglichkeit, sich mit Alexander Kluge und seinem umfangreichen Werk der vergangenen Jahrzehnte auseinanderzusetzen, das im Dialog und oft in Zusammenarbeit mit anderen Denker/inne/n sowie Künstler/innen (wie Oskar Negt, Georg Baselitz, Anselm Kiefer und Katharina Grosse) entstanden ist.
Auch in die aktuelle Sonderausstellung gehen Arbeiten anderer Künstler ein wie etwa Objekte von Thomas Thiede und Thomas Hartmann.
Die Ausstellung beinhaltet fünf Stationen:
Enlightenment (= Aufklärung)
„Die Eleganz der Tiere, wenn sie die Schwerkraft überwinden“. Auch wir Menschen sind Kinder der Evolution. Der Atem, unsere Haut, das Ohr, der Darm: sehr alte Tiere leben in uns.
Krieg. Halberstadt, eine Stadt, die erfahren hat, wie Kriege enden. Ich habe den 8. April 1945 selbst erlebt.
Zur Person
Futurama und Futur II: Aufklärung ist die Kunst, eine Zukunft zu bauen. Manchmal Stottern des Motors. Zum 300. Geburtstag von Immanuel Kant.
Die Sonderausstellung wird am 14. Februar 2024, am 92. Geburtstag von Alexander Kluge, um 16.00 Uhr eröffnet. Nach einer Begrüßung durch Gleimhaus-Direktorin Ute Pott halten der Staats- und Kulturminister von Sachsen-Anhalt Rainer Robra sowie der Oberbürgermeister der Stadt Halberstadt Daniel Szarata Grußworte. Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet durch den Intendanten und Musikdirektor des Harztheaters Johannes Rieger. Alexander Kluge ist an diesem besonderen Tag anwesend und lässt die Gäste persönlich an seiner ‚Aufklärung‘ teilhaben.
Leidenschaft, Virtuosität, große Gefühle – dies alles vereint das Leon Gurvitch Ensemble rund um den begnadeten und vielfach ausgezeichneten Pianisten und Komponisten Leon Gurvitch in ihrem mitreißenden Programm „Mein jiddischer Tango“. Pünktlich zum 1. Advent laden wir Sie am 3. Dezember 2023 um 17.00 Uhr zu einem Ausflug in den emotionalen Kosmos des Tangos ein.
Gurvitch, der bereits Erfolge in der Carnegie Hall New York, in der Berliner Philharmonie, im Gewandhaus Leipzig und in der Elbphilharmonie Hamburg feierte, präsentiert mit seinem hochkarätig besetzten Streichquartett jiddische Lieder und Tango in einem ganz neuen musikalischen Gewand: Berühmte Songs von Kurt Weill, Gurvitchs eigene Kompositionen wie „Mein Jiddischer Tango“ und Musik von Piazzolla begeistern auf eine ganz besondere Art und Weise und stets mit virtuosen Improvisationen und Überraschungen. Seien Sie herzlich dazu eingeladen!
BESETZUNG Leon Gurvitch (Klavier), André Böttcher (Violine), Andrei Prokazin (Violine), Eytan Edry (Viola), Elisabeth Kogan (Violoncello)
Albersroda/St. Magnus, 29. November 2023: Unser Kulturbotschafter Karsten Nörenberg informiert über das Albersrodaer Abendläuten & Adventskonzert am 9. Dezember
Am Samstag, 09. Dezember lädt die Kirchengemeinde Schnellroda-Albersroda ab 18.00 Uhr zur Abendveranstaltung in die St. Magnus Kirche Albersroda ein. Die Schwesterformate, das beliebte „Albersrodaer Abendläuten“ und die „Albersrodaer Festkonzerte“ gestalten ein Adventsprogramm. Nach dem Glockengeläut gibt es zum Thema „Ankommen“ Geistiges und Geistliches zum Wochenende und gemeinsame Lieder. Das erste Gesangssolo bietet mit „Es kommt ein Schiff, geladen …“ einen der ältesten adventlichen Choräle, der sich schon im Andernacher Gesangsbuch von 1608 findet.
Nach der Pause mit Glühwein und Häppchen gestalten der Leipziger Bariton Valentin Schneider und der Albersrodaer Organist in residence Malte Klevenow das Adventskonzert „Ich steh an deiner Krippen hier“. Die Besinnlichkeit und der Passionscharakter der Adventszeit wandeln sich zur Freude über die Geburt des Erlösers. Es erklingen Stücke von J.S. Bach, aus Händels „Messiah“, Max Regers Maria Wiegenlied und Peter Cornelius. Freudiges und Jazziges zur Weihnachtszeit u. a. von Bing Crosby bilden den Abschluss.
Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende zur Finanzierung der Veranstaltungen gebeten.
Valentin Schneider
Valentin Schneider wurde 1998 in Halle/Saale geboren. Schon früh zeigt sich seine Begeisterung für die Musik, die ihn 2004 in den Stadtsingechor zu Halle führt. Auf dessen Konzertreisen sowie an der Oper Halle tritt er als Knabe erstmals solistisch auf (Verdi: Macbeth; Mozart: Die Zauberflöte). Nach dem Abitur am Landesgymnasium Latina A. H. Francke mit Schwerpunkt Musik sammelt der junge Bariton Erfahrungen sowohl in Meisterkursen (Denis Combe-Chastel/Amarcord) als auch in Vokalensembles wie dem renommierten Dresdner Kammerchor (Hans-Christoph Rademann) und dem Deutschen Jugendkammerchor (Florian Benfer).
Im Jahr 2018 beginnt Valentin Schneider das Gesangsstudium an der HMT Leipzig. Schon während des Studiums führen ihn solistische Auftritte zurück zum Stadtsingechor zu Halle (Clemens Flämig) und in die Leipziger Oratorienwelt. In der Spielzeit 2019/20 absolviert er eine Akademie beim RIAS Kammerchor (Justin Doyle) in Berlin und singt dort seitdem regelmäßig als Gast. Impulse zur Liedgestaltung erhält er regelmäßig bei Prof. Alexander Schmalcz (Leipzig).